„Nicht geschimpft ist Lob genug.“

MOTIV: Anerkennung

Nicht geschimpft ist Lob genug! Über diesen Satz wird sich oft lustig gemacht, oder die Hände über den Kopf zusammengeschlagen, weil Lob und Anerkennung doch essentiell seien und es für den Empfänger eine Bestätigung seines Tuns ist.

Es wird davon ausgegangen,

  • wer gelobt wird, weiß, dass sein Vorgehen richtig gewesen sein muss.
  • dass Lob dazu beiträgt, die Motivation zu steigern.
  • dass Lob glücklich und stolz macht, das Selbstbewusstsein hebt und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Dabei gibt es Menschen, die kein oder wenig Lob und wenig Anerkennung benötigen und meinen: „Ich kann alles schaffen.“ Sie streben nach Direktheit, offener Kritik, sind oft selbst sehr direkt und offen.

Sie zweifeln wenig an sich und sind von sich selbst überzeugt. Wenn die Dinge mal nicht so gut laufen, unternehmen sie alles, um das Problem zu lösen und dabei optimistisch zu bleiben. Sie tendieren dazu, Herausforderungen positiv anzugehen und den Dingen erst einmal eine Chance zu geben.

Sie neigen dazu, selbstmotiviert zu sein und brauchen wenig Ermutigung von anderen. Manche sind entscheidungsfreudig und gehen davon aus, dass es einfach gelingen wird. Sie sind selbstbewusst genug, um aus konstruktivem Feedback zu lernen.

Mögliche Aussagen von jemandem, der wenig Lob benötigt:

„Sehen Sie, hier liegt der Fehler…“ oder „Das haben Sie gut gemacht, aber das wissen Sie ja selbst“.

Wiederum ist es richtig, dass es ebenfalls Menschen gibt, die nach sozialer Akzeptanz und Bewunderung durch positives Feedback ihrer Mitmenschen streben.

Sie sind meist sehr perfektionistisch und wollen Fehler und damit negative Kritik vermeiden. Sie haben Angst, Ansprüchen nicht zu genügen und deshalb abgelehnt zu werden. Dies kann sie daran hindern, offen ihre Meinung oder gar Kritik auszusprechen.

Zudem nehmen sie auch sachliche und konstruktive Kritik an ihrem Verhalten oder ihrer Arbeit schnell persönlich. Im 4-Ohren-Modell von Schulz von Thun hören sie vor allem auf dem Beziehungsohr. Dadurch sind sie in zwischenmenschlichen Beziehungen oft empathischer und sensibler.

Mögliche Aussagen von jemandem, dem Lob und Anerkennung wichtig ist:

„Mein Chef sagt immer: Aus Fehlern lernt man! – Für mich ist das schrecklich, ich kann daraus nicht lernen.“

„Mein Speicher an Lob und Anerkennung ist durchgehend leer und muss regelmäßig aufgefüllt werden“.

FAZIT: Wie viel Anerkennung und Lob gewünscht wird und in welchem Ausmaß, ist bei jedem Menschen individuell.

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